Die Isel-Alluvionen sind als Rückzugsgebiet für seltene, andernorts bereits ausgestorbene Arten bekannt. Neben der bekannten Ufer-Tamariske (Myricaria germanica) oder dem Fluss-Uferläufer (Actitis hypoleucos) kommen an der Isel mit dem Kiesbank-Grashüpfer (Chorthippus pullus) und der Türks Dornschrecke (Tetrix tuerki) zwei seltene, hochgradig bedrohte Heuschreckenarten vor. Letztgenannte Art war bislang nur von Huben bekannt, nun konnte diese kaum 1cm große Art von Oliver Stöhr und Susanne Gewolf auch auf einer Schotterbank nördlich von Oberlienz fotografisch dokumentiert werden.


Foto: Oliver Stöhr